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Erfolgreicher Startschuss für die „115“

Erfolgreiche Premiere im Winsener Kreishaus: Die bundesweit einheitliche Behördennummer „115“ geht an den Start.

28.01.2013 / Jürgen Hoops / Qelle: Landkreis Harburg
Landkreis Harburg
Landkreis Harburg

Der Landkreis Harburg nimmt ab sofort als erster Landkreis in Niedersachsen flächendeckend gemeinsam mit nahezu allen kreisangehörigen Städten und Gemeinden an der 115 teil. Über diese Rufnummer erhalten Bürgerinnen und Bürger künftig unabhängig von lokalen und verwaltungsinternen Zuständigkeiten Auskünfte und Leistungen der öffentlichen Verwaltung. Cornelia Rogall-Grothe, Staatssekretärin im Bundesinnenministerium, Landrat Joachim Bordt und die Bürgermeister der teilnehmenden Städte und Gemeinden gaben am Freitag, 25. Januar 2013, mit der Unterzeichnung der 115-Charta den offiziellen Startschuss für die Behördennummer im gesamten Kreisgebiet.

Joachim Bordt griff anschließend persönlich zum Telefonhörer und ließ sich beim ersten offiziellen 115-Anruf per Videoübertragung aus dem Telefonservice des Landkreises über die Ausstellung eines vorläufigen Personalausweises für eine kurzfristige Auslandsreise informieren. Der Landrat zeigte sich hochzufrieden über die erhaltenen Auskünfte: „Mit der 115 können Kreisverwaltung, Städte, Einheits- und Samtgemeinden nun einen umfassenden Telefonservice aus einer Hand anbieten, der ideal auf die Anliegen unserer Bürger zugeschnitten ist. Wir machen unseren Bürgerinnen und Bürgern damit ein noch besseres Serviceangebot“.

Im Landkreis Harburg haben sich die Kreisverwaltung, die Städte Buchholz und Winsen, die Gemeinden Neu Wulmstorf, Rosengarten und Stelle sowie die Samtgemeinden Elbmarsch, Salzhausen, Tostedt, Hanstedt, Hollenstedt und Jesteburg in einer Kooperationsgemeinschaft zusammengeschlossen und gewährleisten zukünftig mit der Behördennummer 115 schnelle und kompetente Auskünfte aus Kreishaus und Rathäusern. Diese Kooperation erfolgt über ein auch für die 115 neues und innovatives Modell. Die Anrufe werden nicht nur über das zentrale Servicecenter des Landkreises, sondern über ein virtuelles Telefonservicecenter auch von Mitarbeitern in den Verwaltungen der Städte und Gemeinden beantwortet. Kooperiert wird außerdem mit dem Servicecenter der Stadt Oldenburg, das den Landkreis auch in der Aufbauphase unterstützte.

Landrat Joachim Bordt betont: „Mit unserem innovativen, gemeinsamen Telefonservice zeigen wir, dass die 115 nicht nur etwas für Metropolen ist. Gemeinsam mit unseren Städten und Gemeinden, die einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Projekts leisten, sind wir einmal mehr Vorreiter und Vorbild für erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit.

Auch für Cornelia Rogall-Grothe, IT-Beauftragte der Bundesregierung und  Staatssekretärin im Bundesinnenministerium, zeigt sich hier ein weiteres gutes Beispiel des wegweisenden Kooperationsmodells 115, das weitere Nachahmer sucht: „Natürlich hoffe ich, dass der heutige Start im Landkreis Harburg beim weiteren Ausbau der 115 in Niedersachsen hilft und viele weitere Kommunen und auch das Land dem Beispiel folgen werden.“

Hintergrund: Die öffentliche Verwaltung mit ihren unterschiedlichen Zuständigkeiten und Dienstleistungen ist mitunter schwer zu durchschauen. Viele Bürger, aber auch Unternehmen haben daher oftmals Schwierigkeiten, für ihre Anliegen die richtigen Ansprechpartner zu finden. Dies wiederum führt zu Weiterleitungen und Verweisen – nicht nur ärgerlich für die Bürger, sondern auch umständlich für die Behörden selbst. Ziel der 115 ist es, allen Bürgerinnen und Bürgern sowie der Wirtschaft mit der einheitlichen Behördennummer einen direkten Draht in die Verwaltung zu bieten. Unabhängig von Zuständigkeiten erhalten die Anruferinnen und Anrufer hier verständliche und verlässliche Auskünfte sowohl zu kommunalen, als auch zu Landes- und Bundesleistungen. Der Service steht von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr zur Verfügung. Auf diese Weise können Auskünfte zu Verwaltungsanliegen – wie Öffnungszeiten verschiedener Behörden, Zuständigkeiten für bestimmte Dienstleistungen oder Informationen über Themen wie Eheschließung, Kinderbetreuung oder Einbürgerung – erfragt werden. Rund 65 Prozent der Anliegen könne bereits beim ersten Anruf direkt beantwortet werden. Anfragen, die nicht sofort beantwortet werden können, werden an die zuständigen Ansprechpartner auf kommunaler, Landes- oder Bundesebene weitergeleitet und der Anrufer erhält innerhalb von 24 Stunden während der Servicezeiten eine Rückmeldung, je nach Wunsch per E-Mail, Fax oder Rückruf. Dass die Behördennummer 115 bei den Bürgerinnen und Bürgern gut ankommt, belegt eine aktuelle Umfrage durch das Institut für Demoskopie Allensbach. Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass in den Gebieten, in denen die Behördennummer bereits erreichbar ist, rund 49 Prozent der Bürgerinnen und Bürger von der 115 gehört haben, bundesweit ist immerhin schon 41 Prozent die Behördennummer ein Begriff. Die Behördennummer 115 ist aus dem Festnetz und den meisten Mobilfunknetzen zum Ortstarif erreichbar. Kunden mit einer Flatrate können die einheitliche Behördennummer damit kostenlos anrufen. Derzeit haben über 23 Millionen Bürgerinnen und Bürger Anschluss unter der 115. Über 280 Kommunen und zwölf Bundesländer machen bereits mit. Weitere Informationen zur einheitlichen Behördennummer 115 finden Sie auch unter www.115.de.

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