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„Wir wollen sie nicht vergessen"

Garstedt gedenkt der Opfer des schweren Busunglücks von 1939

19.07.2009 / Eckhard-Herbert Arndt
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Rote Rosen auf dem Grabstein, ein Kranzbouquet mit der Schleife - „Im stillen Gedenken - Gemeinde Garstedt", ein Gedenkgottesdienst in der Garstedter Friedhofskapelle. Etwa 60 Menschen aus Garstedt und Umgebung fanden sich am Donnerstag Abend in dem kleinen Heidedorf ein, um gemeinsam innere Einkehr zu halten und des Busunglücks vom 4.Juni 1939 zu denken. Dabei fanden 16 Menschen den Tod - allesamt im blühenden Alter.

Auf Initiative von Garstedts Bürgermeister Klaus-Peter Wind wurde diese Gedenkfeier ausgerichtet, nachdem das letzte Mal im Juni 1989 - anlässlich des 50. Jahrestages - des traurigen Ereignisses in einem großen Rahmen gedacht wurde. Pastor Michael Danne von der Kirchengemeinde St. Johannis aus Salzhausen hatte sich sofort dazu bereit erklärt, den Gedenkgottesdienst für die kleine Feierstunde abzuhalten. Hans-Dieter Müller, einer der beiden Samtgemeinde-Archivare und in Garstedt wohnend, hatte wertvolle Zeitdokumente, vor allem Fotos, zusammengetragen und auf zwei großen Schautafeln befestigt. Sie waren in der Friedhofskapelle aufgestellt und wurden im Anschluss an die Gedenkfeier sehr intensiv studiert.

Pastor Danne hatte als Leitsatz für seine Andacht die Worte des Psalm 31 , Vers 16 genommen: „Meine Zeit steht in Deinen Händen." Es sind dieselben Worte, die das Eichenlaubherz des markanten Hochkreuzes füllen, das auf dem Garstedter Waldfriedhof steht und wie eine Klammer das Gemeinschaftsgrab mit den 16 Opfern zusammenhält. Auch nach so langer Zeit schmerzten die Erinnerungen an diesen Tag jene Familien, die damals Angehörige verloren hatten, stellte Danne fest. In der Hinwendung zu Gott könnten wir Menschen Trost finden. „In den Händen sind wir geborgen, ganz gleich, ob wir leben oder sterben", sagte Danne unter anderem.

Das schlichte, aber trotzdem ausdrucksstarke Blumenbouqet trug Bürgermeister Klaus-Peter Wind, an seiner Seite Pastor Danne, und gefolgt von den Besuchern des Gedenkgottesdienst im Anschluss zum Sammelgrab. „Wir wollen unsere Verstorbenen ehren und ihrer gemeinsam mit ihren Familien gedenken", sagte Wind, nachdem er den Kranz abgelegt hatte. Mit dem gemeinsam gesprochenen „Vater Unser" endete die Gedenkveranstaltung. Ein kalter Juni-Wind streifte über die zarten Rosenblüten.

 

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