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Garstedts Bogenschützen auf Du und Du mit Väterchen Frost

Bogensparte des Schützenverein Garstedt und Umgebung lässt Jahr mit einem vereinsinternen Silvesterturnier ausklingen- Stockwurst und Glühpunsch

12.01.2009 / Eckhard-Herbert Arndt
Volle Konzentration: Rainer Hillmer aus Garstedt nimmt eines der Ziele ins Visier.
Volle Konzentration: Rainer Hillmer aus Garstedt nimmt eines der Ziele ins Visier.

Eine neue Tradition wird in Garstedt begründet: das Silvester-Bogenturnier des Schützenvereins Garstedt und Umgebung. „Mit dieser Veranstaltung will unsere Bogensparte das Jahr beschließen. 2007 hatten wir diesen, ausschließlich den Vereinsmitgliedern gewidmeten Wettbewerb erstmals ausgerichtet, als reiner Versuchsballon. Der Erfolg hat mich beflügelt, ein solches Schießen auch 2008 wieder auszurichten“, beschreibt Friedhelm Mente, Vorsitzender des Garstedter Schützenvereins und zugleich Begründer der noch jungen Bogensparte, die kurze Geschichte des Silvesterturniers. Das Besondere daran: Direkt an den Wettbewerb schließt sich auf dem Übungsplatz ein kleines Familienfest an. Mente: „Somit haben alle Freude an diesem Tag.“

Bei tiefen Minusgraden unterwegs

Um es vorwegzunehmen: Das Jahresendturnier 2008 war wieder ein großer Erfolg. Mit rund 50 Mitwirkenden nahmen dieses Mal gut 20 Mitlieder mehr teil als im Jahr zuvor. Der Bogensport ist etwas für alle Altersklassen. Die Wetterbedingungen für den Wettbewerb verdienten das Prädikat „ideal“. Und das, obwohl Väterchen Frost über Nacht für knackige Minustemperaturen gesorgt hatte. Als das Turnier begann herrschten immer noch solide minus sechs Grad Celsius. Doch das bringt die Bogenschützen, die sich teilweise in mittelalterliche Gewänder gekleidet hatten, nicht in Verlegenheit. Ganz im Gegenteil. „Was ein richtiger Bogenschütze ist, der kennt kein schlechtes Wetter. Nur Regen mag er nicht, weil dadurch die Federn der Pfeile aufweichen“, stellt Steffen Protsch aus Garstedt klar. Die Erklärung: Die an den Pfeilenden angebrachten Federn wirken wie ein Leitwerk. Angesichts der winterlichen Kälte hatten sich alle Teilnehmer mit einer weiteren Wärmeschutzschicht aufgeplustert, frei nach dem Motto: Es lebe das „Zwiebelschalenprinzip“. Auch an den Schutz der Achillesferse, sprich die Finger, hatten alle Teilnehmer gedacht. Spezialhandschuhe schützten die kälteempfindlichen Gliedmaßen vor der grimmigen Kälte.

15 Ziele verteilt über vier Kilometer

Die Turnierleitung hatte innerhalb von mehreren Tagen einen fordernden Parcours aufgebaut, dessen Gesamtlänge immerhin gute vier Kilometer umfasste. 15 so genannte Drei-D-Ziele mussten bearbeitet werden. Eine solche Zieldarstellung ist in der Regel ein Wildtier, vom kleinen Hasen bis hin zum stattlichen Wolf ist alles dabei. Mit drei Pfeilen galt es, das Ziel zu treffen. Mente: „Weil dieses Mal der Zeitfaktor eine turnierentscheidende Rolle spielte, kam der Blutkrreislauf der Teilnehmer so richtig in Schwung.“ Drei Stunden hatte die Turnierleistung für den Wettbewerb angesetzt. An ein Auskühlen des Körpers war trotz der Minusgrade nicht zu denken. Vielmehr kamen einige sogar etwas ins Schwitzen, da das Gelände recht hügelig ist.

Und so zogen die Gruppen, jeweils in der Stärke von sechs Schützen, los, nachdem Turnierleiter Friedhelm Mente alle Teilnehmer ausführlich über den Ablauf und die strengen Sicherheitsbestimmungen unterrichtet hatte. „Seid sportlich und fair“, rief Mente den Teilnehmern zu. Nach gut drei Stunden fanden sich die Freizeitsportler wieder am zentralen Übungsplatz ein. Alle strahlten. „Mensch, das hat wieder richtig Laune gemacht“, freute sich Justin Schlünz aus Bahlburg, einer der jüngeren Turnierteilnehmer. Zahlreiche Familienmitglieder hatten sich in der Zwischenzeit ebenfalls auf dem Übungsplatz eingefunden. Der Duft von leckeren Bratwürstchen, frischem Stockbrot und inspirierendem Glühpunsch schwebte in der Luft.

Interessante Wettbewerbe im Jahr 2009

Indessen hatte die Wettkampfleitung alle Hände voll zu tun, um die Schießergebnissse der verschiedenen Gruppe auszuwerten. Friedhelm Mente freute sich über „tolle Schießleistungen“ und über die „ausgezeichnete Disziplin“ der Wettbewerbsteilnehmer. Die Gruppensieger Thorsten Loock (Herren), Britta Friedmann (Damen), Fridolin Dudda (Jugend) und Enno Bockelmann (Schüler) erhielten für ihre herausragenden Schießergebnisse wertvolle Preise.

Auch 2009 wird die Bogensparte des Schützenvereins Garstedt und Umgebung wieder mit einem interessanten Rahmenprogramm aufwarten. Neben dem großen Sieben-Berge-Turnier im Mai stehen als weitere Höhepunkte das Schützenfest im Juni sowie die Vereinsmeisterschaft im September auf der Tagesordnung. Ja, und dann gibt es natürlich wieder das Silvesterturnier – der Tradition wegen.

Spitzenbeteiligung: Rund 50 Schützen aller Altersklassen nahmen am Silvesterturnier 2008 teil.
Spitzenbeteiligung: Rund 50 Schützen aller Altersklassen nahmen am Silvesterturnier 2008 teil.
Uhrenvergleich: Friedhelm Mente bei der Einweisung der Bogenschützen in den Turnierablauf.
Uhrenvergleich: Friedhelm Mente bei der Einweisung der Bogenschützen in den Turnierablauf.

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