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Bogenschützen-Abteilung erfreut sich eines regen Zuspruchs

Schützenverein Garstedt und Umgebung steht „finanziell gesund“ dar

01.03.2007 / Eckhard-Herbert Arndt
Tragende Säulen eines jeden Vereins sind die langjährigen Mitglieder. Friedhelm Mente (v.l.) bedankte sich bei Albert Jaschke, Karl Hillmer, Manfred Witte und Heinz Meyer für zusammengerechnet 170 Jahre Vereinsmitgliedschaft.
Tragende Säulen eines jeden Vereins sind die langjährigen Mitglieder. Friedhelm Mente (v.l.) bedankte sich bei Albert Jaschke, Karl Hillmer, Manfred Witte und Heinz Meyer für zusammengerechnet 170 Jahre Vereinsmitgliedschaft.

Der Schützenverein Garstedt und Umgebung hat mit seiner Entscheidung, eine eigene „Bogenabteilung“ einzurichten, voll ins Schwarze getroffen. Von den 30 neuen Vereinsmitgliedern, die 2006 gewonnen werden konnten, begeisterten sich die meisten für die Bogensparte. Damit zählte der Verein mit dem Stichtag 31.Dezember 2006 exakt 235 Mitglieder. Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor waren es 219. „Auf den Erfolg der Bogenabteilung kann der Verein als Ganzes stolz sein“, sagte Friedhelm Mente, 1.Vorsitzender des 1928 gegründeten Traditionsvereins, jetzt in Garstedt auf der Mitgliederversammlung, zu der sich rund 70 Teilnehmer im Vereinsheim eingefunden hatten. In dem knapp zweistündigen, offiziellen Teil der Zusammenkunft wurde ein kompaktes Programm abgearbeitet, das neben verschiedenen Rechenschaftsberichten und Wahlen auch die Ehrung von verdienten Mitgliedern sowie Ordensverleihungen mit einschloss.

Ein attraktives Gelände zum Üben

Mente betonte wiederholt, dass der Schützenverein, bei aller Freude über die noch taufrische Bogenabteilung – ihre Anfänge gehen auf das Jahr 2005 zurück – natürlich weiterhin ein Schützenverein im klassischen Sinne sei, in dem das Schießen mit Kleinkaliber beziehungsweise Luftgewehr im Mittelpunkt stehe. Tatsache sei aber auch, dass gerade der Bogenschießsport besonderen Zuspruch bei Jüngeren findet. Damit nicht genug: Weil Garstedt, auch dank der sehr freundschaftlichen Unterstützung seitens der Forstinteressentengemeinschaft, über ein erstklassiges, zudem bestens abgesichertes Übungsterrain im Wald verfüge, könnte man den Bogenschützen auch sehr viel bieten. Die inzwischen mehr als 50 Mitglieder der Sparte kämen zum Teil von weit außerhalb Garstedts, von Lüneburg, über Hoopte bis hin nach Marschacht. Der Aufbau der Sparte erfolge mit einem besonderen Engagement, einschließlich materieller Leistungen, durch die Teilnehmer. Weitere Aufnahmeanträge lägen dem Verein bereits vor. In diesem Jahr steht als besonderer Höhepunkt dieser Sparte die Ausrichtung des ersten Bogenturniers auf dem Programm. Der Termin: 20.Mai. Mente: „Wir rechnen mit mehr als 70 Teilnehmern.“

Auch das Schützenjahr 2006 orientierte sich wieder an den zahlreichen, im Laufe der Jahre fest verankerten Aktions-Meilensteinen, vom traditionellen Anschießen, über das Schützenfest im Sommer bis hin zum Abschießen und dem in Zusammenarbeit mit der Garstedter Feuerwehr Ende Dezember ausgerichteten Abfischen (der WA berichtete). Allerdings waren, so bedauerte Mente, nicht alle Veranstaltungen gleichmäßig gut besucht. Daher werde man im neuen Jahr sehr genau bei den einzelnen Veranstaltungen auf die Teilnehmerzahlen achten. Am Ende werde man sich auch nicht scheuen, aus dem Veranstaltungskalender für die Zukunft Ereignisse zu streichen. Immerhin: Zu den im besten Wortsinne herausragenden Aktionen gehörte auch 2006 das Schützenfest, „bei dem wir ein wahnsinniges Glück mit dem Wetter hatten“, freute sich Mente. Der im Herbst ausgerichtete Königsball war ebenfalls ein voller Erfolg, schwärmte Garstedts amtierender König Klaus-Peter Wind.

Verein ist „finanziell gesund“

Zu den großen Hausaufgaben des laufenden Schützenjahres zählte Mente vor allem die Modernisierung des Luftgewehr-Standes, bei dem neben dem Rückgriff auf die eigenen Finanzreserven auch die Arbeitssolidarität der Vereinsmitglieder gefordert sei, um möglichst viel in Eigenleistung zu erbringen und damit so kostengünstig wie möglich zu gestalten.

Was die finanzielle Seite des Vereins angeht, konnte Schatzmeister Horst Berghahn eine durchweg positive Bilanz ziehen. „Wir sind finanziell gesund“, lautete das Fazit unter dem umfassenden Zahlenwerk, das er vor den Mitgliedern ausführlich dargelegt hatte. In dem Zusammenhang betonte Berghahn, wie entscheidend für die Finanzausstattung des Vereins das eigene Vereinshaus sei, in dem neben den regelmäßigen Frühschoppen auch viele Feiern ausgerichtet würden. Beides zusammen stelle damit eine solide Finanzquelle dar. Dass dies geschehen könne, sei auch das Verdienst der zahlreichen ehrenamtliche Helfer, die sich in den Dienst des Vereins stellten. Dafür gebühre ihnen ein herzlicher Dank, sagte Berghahn. Denn die Mitgliedsbeiträge allein würden nicht ausreichen, den laufenden Vereinsbetrieb dauerhaft zu gewährleisten.

Beim Kapitel Wahlen standen neben der Besetzung verschiedener Stellvertreter-Posten für Sonderaufgaben auch in der Vereinshierarchie wichtiger Funktionen wie die des 2.Vorsitzenden, des 1.Schießoffiziers und des stellvertretenden Schatzmeisters auf dem Programm. Dabei wurden die Inhaber der letztgenannten drei Funktionen, also Christian Forker (2.Stellvertretender Vorsitzender), Eckhard Domnick (1.Schießoffizier und Sportwart) und Mathias Loll als Schatzmeister-Stellvertreter in ihren Ämtern bestätigt. Mit einem großen Hallo wurde Dierk Neubauer als neuer, stellvertretender Festausschuss-Vorsitzender begrüßt.

Apropos Bestätigung: Dass der Verein in den beiden Heidedörfern fest verankert ist, davon zeugten auch die langjährigen Mitgliedschaften einzelner. So wurden für 50 Jahre Vereinstreue Albert Jaschke sowie jeweils für 40 Jahre Karl („Kalli“) Hillmer, Manfred Witte und Heinz („Heinzi“) Meyer vom Vereinsvorsitzenden geehrt und von den anwesenden Mitgliedern mit herzlichem Beifall bedacht.

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