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Garstedts´ gutes Rücklagenpolster erlaubt trotzdem keine großen Sprünge

Rund 120 Bürger kamen zum traditionellen Bauernrechnen

07.02.2006 / Eckhard-Herbert Arndt
Foto E-H. Arndt: Rund 120 Bürger kamen zum traditionellen Bauernrechnen
Foto E-H. Arndt: Rund 120 Bürger kamen zum traditionellen Bauernrechnen
Die seit Jahren betriebene solide Haushaltsführung der Gemeinde Garstedt wirft ihre Früchte ab. „Unsere Gemeinde ist schuldenfrei“, konnte Klaus-Peter Wind (UWG) am Sonnabend vor rund 120 Bürgern des Heidedorfes auf dem traditionellen Bauernrechnen verkünden. Es fand erneut im Haus Tannenhöhe statt und setzte sich nach dem Rechenschaftsbericht mit dem beliebten Doppelkopf und Knobelspielen fort. Samtgemeindebürgermeister Hans-Hermann Putensen (CDU) gab vor den Anwesenden ebenfalls einen kurzen Abriss über das Geschehen in der Samtgemeinde im letzten Jahr sowie einen Ausblick auf die zentralen Vorhaben 2006.

Auch das gehörte zur Erfolgsmeldung des Bürgermeisters: Trotz mannigfaltiger Ausgaben sowie den hohen Umlagen, die die Gemeinde an Samtgemeinde und den Landkreis abzuführen hat, gelang es, die Rücklagen über die Jahre hinweg beständig aufzustocken. Von umgerechnet knapp 77 000 Euro im Jahre 1996 wuchs das Finanzpolster des Hohe Geest-Ortes auf knapp 432 000 Euro 2005. Das entspricht fast einer Versechsfachung innerhalb des Berichtszeitraums. Dennoch verbiete es sich trotz der vergleichsweise royalen Finanzausstattung, das Füllhorn der Wohlgefälligkeiten auszuschütten. Wind: „Es bleibt dabei: Für die Gemeinde gibt es in den nächsten Jahren keine großen Spielräume.“ Schon im laufenden Jahr werde man nicht umhin kommen, die Rücklagen anzutasten, um den Verplichtungen nachzukommen. So müssten 2006 an Samtgemeinde- und Kreisumlagen rund 153 000 Euro an Mehrausgaben „verkraftet werden“. Wind präzisierte: „Die Gemeinde Garstedt gibt damit über 80 Prozent ihrer Einnahmen für Umlagen aus.“ Es stehe für ihn außer Frage, dass „es immer schwieriger wird, nicht nur die gemeindlichen Aufgaben zu erfüllen, sondern auch mit Investitionen Werte zu schaffen“. Dabei warten auf die Gemeinde einige dicke Brocken, etwa die Grundinstandsetzung der Bahnhofstraße.

Ausdrücklich lobte Wind die erfolgreiche, sachorientierte Arbeit des Gemeinderates. So nahmen die unterschiedlichen Bebauungspläne des Ortes reichlich Zeit in Anspruch (der WA berichtete ausführlich). Wind nutzte die Gelegenheit, um noch einmal die Wichtigkeit dieser B-Pläne herauszustellen. Sie seien keine Willkürakte, sondern „haben einen ernsthaften Hintergrund und sind für den Erhalt des Dorfcharakters von hohem Wert“. Der Bürgermeister bedauerte in diesem Zusammenhang, dass es im Zusammenhang mit der Diskussion über die B-Pläne nicht immer nur „fair“ zugegangen sei, sondern dass sich Rat und und Planer mit verschiedenen, zum Teil äußerst unsachlichen Anwürfen einzelner konfrontiert sahen. „Solche Attacken behindern nicht nur die Arbeit des Rates und der Verwaltung, sondern erhöhen auch die Kosten.“

Erfreut zeigte sich Wind, dass das Entwicklungsvorhaben „Bebauung Aufeld“ auf einem guten Weg befindet und dass bereits in Kürze einige wichtige Marksteine für das Dorf gesetzt werden, das zum 31.Dezember 2005 exakt 1.411 Bürger (2004: 1417) zählte.

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