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Känguruh-Haushalt: Etwas im Beutel, aber keine großen Sprünge

Bauernrechnung in Garstedt – Bürgermeister Wind will 2004 „Ernte einfahren“

13.02.2004 / E. Arndt
Foto E. Arndt: Bürgermeister Klaus-Peter Wind: An Lösung in Sachen Landhandel Peters interessiert..
Foto E. Arndt: Bürgermeister Klaus-Peter Wind: An Lösung in Sachen Landhandel Peters interessiert..
Die Gemeinde Garstedt geht zuversichtlich ins neue Jahr: „Wir werden 2004 erste Früchte unserer harten Arbeit der Vorjahre ernten können“, stellte Bürgermeister Klaus-Peter Wind (UWG) am Sonnabend auf der traditionellen Bauernrechnung vor den rund 120 Gästen in Aussicht. Für die Veranstaltung hatte der Betreiber des Altenheims, Haus Tannenhöhe, erneut Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Samtgemeindedirektor Ulrich Magdeburg und Samtgemeinde-Bürgermeister Hans-Hermann Putensen wandten sich mit Grußworten an die Anwesenden. Für Magdeburg war es übrigens das letzte „Bauernrechnen“ in seiner Funktion Samtgemeindedirektor. Vom 1.August an wird es im Zuge der Reform der Niedersächsischen Kommunalreform nur noch einen hauptamtlichen Bürgermeister, der zugleich Verwaltungschef ist, geben. Garstedts Bürgermeister Wind dankte Magdeburg für die fruchtbare Zusammenarbeit in den letzten Jahren.

Beispielhaft für die ermutigenden Ernteaussichten ist für Wind der jetzt im Rat anstehende Satzungsbeschluss zum B-Plan „Weißer Sand“. Die „letzten Unstimmigkeiten und Bedenken“ mit dem Landkreis seien geklärt worden. Bislang seien für diesen B-Plan Kosten in Höhe von 38.000 Euro aufgelaufen, die allerdings in voller Höhe von den Weiße-Sand -Anliegern getragen würden. Zudem hätten sie sich dazu verpflichtet, für den Unterhalt der Zuwegung aufzukommen. Auf der Ratssitzung am 23.Februar steht zudem die Absegung der Straßenausbaubeitragssatzung für den Höllenberg an, so dass dann die Abrechnungsbescheide an die Anlieger rausgehen könnten.

Der finanziellen Handlungsspielraum für das laufende Jahr sei erneut eng bemessen. Wind sprach wörtlich von einem "Känguruh-Haushalt". Damit meinte er: "Wir haben zwar etwas im Beutel, aber große Sprünge können wir uns nicht leisten."

Zu den Knackpunkten in der politischen Arbeit der Gemeinde gehört für Wind, eine Lösung in Sachen "Betriebserweiterung Landhandel Peters" herbeizuführen, die den Interessen von "Wohnen und Arbeit" gerecht wird. Derzeit warte man darauf, dass endlich ein schalltechnisches Gutachten vorgelegt wird, aus dem klar hervorgeht, wie groß die Ausbauauswirkungen auf die Anwohner wären.

In der anschließenden Bürgerfragestunde übten verschiedene Teilnehmer Kritik am sich deutlich verschlechternden Zustand der Dorfstraßen. Auch bemängelten sie die unzureichende Ausleuchtung im Bereich der neu gebauten Spiekerkreuzung. Eine Antwort auf die Frage, was mit dem leer stehenden Spieker-Gebäude passiert, musste Wind schuldig bleiben. "Das ist Privateigentum."

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